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Erdbeben auf Haiti: Malteser Hilfe läuft an
"Unsere Hauptstadt hat durch die Bodenerosion keinen
stabilen Untergrund. Die auf den Hügeln gebauten Slums sind einfach in einer Schlammlawine
komplett abgerutscht", berichtet Eduard Aime aus Port-au-Prince - und
weiter: "Die stabilsten Gebäude wie der Präsidentenpalast, Ministerien
oder die Kathedrale sind zerstört!" Am Dienstag um 22 Uhr 53 MEZ hatte ein
Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala die karibische Insel erschüttert.
Der Malteserorden unterstützt bereist seit Jahren ein
Krankenhaus im Norden von Haiti, eines der ärmsten Länder der westlichen
Hemisphäre. Mit 64 Betten, einer Kinderabteilung, einer Entbindungsstation,
einer Ambulanzstation und mit einem modernen Labor ist es das einzige
Krankenhaus in der Region.
Am 14. Januar startet ein medizinisches Team der Malteser um
10 Uhr 55 vom Düsseldorfer Flughafen aus nach Haiti. Zu der von Dr. Georg
Nothelle, dem Nothilfe-Koordinator von Malteser International, geleiteten
Expertengruppe gehören zwei Ärzte und ein Rettungsdienstfachmann. Französische
Malteser entsenden ebenfalls ein Team und haben weitere Helfer in Bereitschaft.
Des Weiteren sind US-amerikanische Malteserhelfer einsatzbereit.
Derzeit geht man von hunderten Todesopfern aus. Aufgrund der
ohnehin nur unzureichend vorhandenen Infrastruktur befürchten Experten Seuchen
und Infektionen - die Katastrophe nach der Katastrophe. Daher rufen die
Malteser zu Spenden für die Betroffenen auf, die auch vor dem Erdbeben schon zu
den Ärmsten der Armen zählten:
Malteser Spendenkonto 120 120
120,
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
Stichwort: "Erdbeben Haiti"
Einfach online spenden